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Wie eine Richterin zur Heldin wurde

Unter Tierschützern stellt man sich normalerweise zupackende Menschen vor, die unmittelbaren Kontakt zu den Tieren haben, denen sie helfen aber man kann Tieren auch helfen, indem man juristisch oder politisch wichtige Weichen stellt, damit es Tieren künftig besser geht.

Ich möchte heute eine Richterin aus Argentinien vorstellen, die in einer richtungsweisenden und visionären Entscheidung ein Urteil gefällt hat, welches hoffentlich noch viele Juristien auf der ganzen Welt in ihrer Arbeit in Zusammengang mit Tierrechten positiv beeinflusst.

Richterin María Alejandra Mauricio urteilte über einen Fall, den die Tierrechtsorganisation Association of Professional Lawyers for Animal Rights (AFADA) zur Anzeige brachte. Es ging darum die Chimpansin Cecilia aus unwürdigen Haltungsbedingungen zu befreien und in ein für Chimpansen geeignetes Gehege (Great Ape Project) zu überstellen.

Richterin Mauricio sagte in ihrem Urteil unter anderem:

„Es geht nicht darum, ihnen die gleichen Rechte wie Menschen einzuräumen, sondern ein für alle Mal zu akzeptieren und zu verstehen, dass sie lebende und empfindungsfähige Wesen sind, die juristisch gesehen Personen darstellen, und dass sie unter anderem das Grundrecht haben, in angemessener Umgebung geboren zu werden, zu leben und zu sterben.“

Sie stelle auch dar, daß es nicht richtig sei, Tiere weiterhin als Sache zu behandeln.

In Ihren Schlussworten zitierte sie Emanuel Kant mit den Worten:

„Wir können das Herz eines Menschen danach beurteilen, wie er Tiere behandelt.“

Weblinks zum Thema nonhuman rights und animalrights

Videos zu dieser Entscheidung und zum Thema nonhuman rights und animalrights

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