Wenn Tiere sterben

Jeden Tag werden ca. 160.000 Schweine in Deutschland getötet.  Das sind Tötungen in industriellem Ausmaß. Eigentlich sollen alle Schweine betäubt sein, wenn ihnen das Leben genommen wird aber laut Bundesregierung sind je nach Betäubungsart 3,3 bis 12,5 Prozent der Schweine und 4 bis über 9 Prozent der Rinder nicht ausreichend betäubt, wenn sie an einem Bein aufgehängt werden und kopfüber die Kehle durchtrennt bekommen. Wenn ich das in Zahlen umrechne, betrifft das pro Tag zwischen 5247 und 19.800 Schweine, die so teils bei Bewusstsein miterleben, wie sie aufgeschnitten werden. Der sich harmlos anhörende Fachbegriff für diese massenhafte Grausamkeit ist „Fehlbetäubung„.  

Ist der Mensch wirklich noch so rückständig wie es scheint? Was werden die Menschen in 100 Jahren über uns denken, wenn sie zurückschauen?

Wieviele Tieren würden eigentlich sterben müssen, wenn die Menschen, die Tiere die sie essen wollen, selbst töten müssten? Wohl sehr wenige, denn wir lassen andere für uns Töten.

Ist das also menschlich, was hier passiert oder einfach nur grausam oder ist es vielleicht einfach nur dumm?

Der NDR berichtet einmal, daß 733 Tonnen Antibiotika in der Tierindustrie eingesetzt werden mit der Folge, das die Menschen immer öfter immun gegen Anitbiotika sind, wenn sie es mal wirklich selbst brauchen. 

Quellen zum Nachdenken

 

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